Die FWSK schont die Umwelt

– durch Einsatz von Fernwärme

Im Frühjahr 2005 stand fest, dass unsere veraltete Heizungsanlage mit drei Gaskesseln nicht mehr umweltgerecht und nicht mehr wirtschaftlich war.

Zur Diskussion standen zwei Alternativen: Eine neue Heizungsanlage mit Gas-Brennwerttechnik oder der Anschluss an das Fernwärmenetz der Stadt Karlsruhe.

Nach vielen Gesprächen und Verhandlungen mit dem Ingenieurbüro und den Stadtwerken entschieden wir uns – auch unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit – für die etwas teurere und deutlich aufwändigere Lösung mit dem Fernwärmeanschluss.

Diese Entscheidung hat sich bis heute voll und ganz bewährt und nach neuesten Vergleichsberechnungen der Stadtwerke sparen wir mittlerweile rund 10.000.-EU pro Jahr gegenüber einer eigenen Wärmeerzeugung mit Gas-Brennwertgeräten – und das umweltschonend, ohne direkte eigene CO2- Belastung.  

Die FWSK erzeugt Strom

Im Frühjahr 2009 stellte die FWSK einen Antrag auf Mittel aus dem Zukunftsinvestitionsgesetz zur energetischen Sanierung des Müllerbaus ( Dach und Fenster ). Nachdem diese Mittel bewilligt waren und Planung und Ausführung zügig fortschritten, entstand in der Kleinen Baukommission die Frage, ob sich nicht ein Teil des erneuerten Daches zur Erzeugung von Strom durch eine Fotovoltaik-Anlage nutzen ließe.

Intensive Auseinandersetzung mit dem Thema führte schließlich dazu, dass die Fa. Gerasch-Anlagenbau in den Pfingstferien 2010 die Fotovoltaikanlage installierte und Anfang Juli 2010 die Stromeinspeisung aufgenommen wurde.

Einige Zahlen dazu:

Anzahl der Module    

 

115 Stück

Anzahl der Wechselrichter 

 

6 Stück

Gesamtleistung

 

25,875 kWp

Gesamtkosten 

 

82.000 EU

Ertrag  

2.Halbjahr 2010

7.182 EU

 

1.Halbjahr 2011

7.276 EU

 

Die Photovoltaikanlage der Freien Waldorfschule Karlsruhe (Slideshow)