Grundvoraussetzung für die Entfaltung der Waldorfpädagogik ist die Organisation in Form einer freien, selbstverwalteten Schule. Wie sich das bei uns ausgestaltet, haben wir in unserem Leitbild formuliert:

 „Formen und Strukturen, Kriterien der Zusammenarbeit"

Die Ziele der Schule sind nur zu erreichen, wenn Jeder seine volle Persönlichkeit einsetzen kann. Dazu braucht es geeignete Sozialformen, die es jedem in der und für die Schule Tätigen erlauben, sich gemäß seiner persönlichen Fähigkeiten und Intentionen einzusetzen. Für den wirtschaftlich-rechtlichen, den unterrichtlichen und den Bereich der pädagogischen Zusammenarbeit von Eltern und Lehrern sind deswegen Organe gebildet worden, deren Mitglieder partnerschaftlich zusammenarbeiten. Von diesen ausgehend können nach dem Verfahren der „Dynamischen Delegation“ weitere Gremien oder Einzelpersönlichkeiten mit der Verantwortung für bestimmte Aufgaben betraut werden. (...) Die Größe der Schule erfordert von allen Mitgliedern der Schulgemeinschaft ein erhöhtes Maß an sozialer Wachheit, Verständnisbereitschaft und eine bewusste Kultur der Begegnung, denn es ist nicht selbstverständlich, dass ein direktes Zusammentreffen in Arbeitszusammenhängen stattfindet. Ohne Selbstverpflichtung des Einzelnen auf die im Leitbild beschriebenen Ziele und Grundlagen und die Verlässlichkeit der in deren Umsetzung entstehenden Vereinbarungen und Regelungen ist das gedeihliche Zusammenwirken in einer Gemeinschaft nicht zu bewerkstelligen.“

Den wirtschaftlich - rechtlichen Rahmen der Schule bildet die Genossenschaft.

Für den unterrichtlich - pädagogischen Bereich ist das Kollegium verantwortlich.

Ebenso gibt es Organe für die Zusammenarbeit von Eltern, Lehrern und Schülern.